Mauzi 

 

 

Vorweg sage ich Euch zuerst einmal, dass Mauzi die süßeste aller Katzen ist*gg.

Sie ist am 27.08.2003 geboren und kam im zarten Alter von 9 Wochen zu mir. Diese kleine Maus *gg hat mein Leben so verändert, dass hätte ich nie für möglich gehalten. Dabei wollte ich sie eigentlich gar nicht haben.

Mauzi ist das Töchterchen einer Katze meines Bruders genannt "Sternchen". Mein Bruder und meine Schwägerin hatten mich schon öfters dazu überreden wollen mir eine Katze ins Haus zu nehmen. Aber ich wollte nicht. Ich hatte mir schon einige Gedanken darüber gemacht und mich gefragt wie das gehen sollte. Das Tierchen wäre den ganzen Tag alleine - weil ich ja schließlich einen Job habe - und wer weiß was es alles anstellen würde. Meine Vorstellungen dahin ließen mich bei meinem "Nein" bleiben. Bis zu jenem Sonntag.

Ich war zu Besuch bei meinem Bruder. Gemeinsam mit meiner Schwägerin saßen wir gemütlich beim Kaffeeplausch, bis plötzlich so ein "kleines schwarzes Etwas" im Türrahmen stand und mich mit großen Knopfaugen ansah. Ich war hin und weg und wollte das handgroße Knäuelchen streicheln. Aber es wackelte ganz fluchs von dannen. Ich versuchte es zu locken und nannte es einfach "Mauzi" - warum weiß ich auch nicht, jedenfalls hat Mauzi so ihren Namen erhalten - . Sie war neugierig und kam immer mal wieder vorbei um zu schauen was wir denn schönes machten, aber anfassen war nicht drin.

Wieder fragte meine Schwägerin ob ich das Kätzchen nicht doch haben wolle. Ich war schon nicht mehr so schnell mit meinem "Nein" *gg. Stattdessen zählte ich meine Bedenken auf. Mein Bruder bot mir an, einen Versuch zu starten. Sollte es wirklich nicht funktionieren, so hätte ich die Möglichkeit gehabt Mauzi zurückzugeben. Hm..... aber ich wußte ganz genau, dass ich das sicherlich nicht tun würde. Wenn sie denn erst einmal da wäre, würde ich sie nicht mehr hergeben können. Also blieb ich "vernünftig" und sagte wieder "nein".

Aber Mauzi ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Egal was ich tat oder wo ich war, ständig verfolgten mich diese Kulleraugen.

Eines Tages hieß es, dass man nun langsam nach einem neuen Besitzer für Mauzi Ausschau halten wolle. Ojeh, da ging es los *gg. Boah, wie habe ich gelitten und mit mir gekämpft. Ich habe mich dann beim Tierarzt erkundigt und lange mit ihm geredet. Als er mir sagte dass Stubenkatzen gut und gerne 9 Stunden am Tag alleine sein können, hatte er mir auch meine letzten Bedenken genommen. Voller Panik, dass Mauzi vielleicht schon weg sein könnte, rief ich meinen Bruder an und fragte ängstlich ob Mauzi noch da wäre. Der lachte und meinte: "Ich habe es gewußt, wir haben sie für Dich festgehalten." Joooo.... mein Bruder kennt mich manchmal besser als ich mich selber kenne *lach.

Ich habe mir ein paar Tage Urlaub genommen und Mauzi zu mir geholt.

Wir haben, in den nun schon fast 2 Jahren, allerhand miteinander erlebt und durchgestanden. Was da so alles angefallen ist werde ich hier nach und nach berichten. Soviel schon mal vorweg: mein Bruder und meine Schwägerin sind sich vollkommen einig. Sie sagen: "da haben sich zwei gesucht und gefunden." Und sie haben recht *lach.